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	<title>Vor-kommen</title>
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		<title>Verrückte Insulaner</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 23:51:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Immer auf der Couch rumhängen entspricht ganz und gar nicht der Superheldenetikette. Eine Zeit lang ist es ja ganz cool. Doch wenn das Cape schon Falten bekommt vom vielen rumhängen ist es zu viel. Kurzentschlossen öffnet Held das Fenster des Heldenverstecks und fliegt auf Patrolie. Schwuppdiwup saust er durch die Lüfte immer gen Süden. Die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vorkommen.wordpress.com&amp;blog=11117640&amp;post=155&amp;subd=vorkommen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer auf der Couch rumhängen entspricht ganz und gar nicht der Superheldenetikette. Eine Zeit lang ist es ja ganz cool. Doch wenn das Cape schon Falten bekommt vom vielen rumhängen ist es zu viel. Kurzentschlossen öffnet Held das Fenster des Heldenverstecks und fliegt auf Patrolie. Schwuppdiwup saust er durch die Lüfte immer gen Süden. Die laue Luft am Äquator wärmt ihm seine Ohren ein bisschen zu sehr. Schnell eine kühle Pazifikbrise und dann kurz auf eine Insel chillen. Immerhin soll Arbeit ja auch was Gutes sein. Und Inseln gibt es ja genug im Pazifik. Das sagt zumindest die Werbung.</p>
<p>Und sie hat nicht gelogen. Paradiesische Inseln ziehen weit unter Held vorbei. Während er noch versucht sich für eine zu entscheiden, sieht er zwei total abgebrannte Inseln. Das sieht nach einem Fall für einen Superhelden aus. Ja, es sieht so aus. Doch in Wirklichkeit kann Held hier nichts mehr tun. Alles verbrannt. Alle Bewohner tot. Plötzlich, während er im Schock durch die Asche steigt blendet ihn eine silberne Schatulle. Als Held sie öffnet findet er darin das Tagebuch eines kleinen Mädchens. Isar hieß die Autorin, die jeden Eintrag – Held konnte zum Glück superschnell jede beliebige Sprache lesen -liebevoll mit einem Bild ergänzte.</p>
<p>Isar war die Tochter des Häuptlings einer der beiden Inseln gewesen. Sie war es auch gewesen die eines Tages am Strand auf dieses schwimmende Holzding getrffen indem sich anscheinend auch noch dieses Buch und Stifte befanden. Sie war es mit der die heutige Geschichte ihren Anfang nimmt. Eigentlich ja mit dem Holzding vom Strand -auf der Zeichnung deutlich als Ruderboot erkennbar – aber ohne Erzählerin gäbs schließlich keine Geschichte.</p>
<p>Nachdem Held die Seiten durchgeblättert hatte, war ihm klar was passiert war. Die Menschen auf dieser Insel hatten ein Boot gefunden. Dieses war die erste Möglichkeit für sie zu der nahen Nachbarinsel zu gelangen. Einer Insel um die sich Sagen und Mythen rankten. So viele, dass wir sie hier leider ausklammern müssen. Jedenfalls war der Häuptling mit Isar hingefahren. Er, und mit ihm sein Volk, lebte seit jeher im Glauben, dass die Nachbarinsel unbewohnt war. Dem war aber nicht so. Auf der zweiten Insel lebte ebenso ein Stamm wie hier.</p>
<p>Als der Häuptling zurückkam erzählte er seinem Volk sonderbare Dinge. Die Leute auf der anderen Insel würden unentwegt reden und seien unfähig zu denken. Sie verhielten sich komisch. Wären unberechenbar, würden oft einfach nicht antworten und seien zu feige ein Gespräch von selbst zu beginnen und ihre Freude über die Ankunft des Häuptlings angemessen zu zeigen. Für den Häuptling war alles klar. Sie waren alle verrückt, gestört und würden ihn und sein Volk nicht mögen. Er hatte das Gefühl die neuen Nachbarn machen sich über ihn lustig und finden ihn sonderbar.</p>
<p>Einzig Isar sah die Lage etwas anders. In ihrer kindlichen Art fand sie sofort eine Freundin in der Häuptlingstochter der Nachbarinsel. Zum Abschied schenkte sie ihrer neuen Freundin die Hälfte dieses Buches. In ihrer eigenen Hälfte notierte sie ein paar der Verhaltensweisen der Menschen auf der anderen Insel und versuchte liebevoll sie zu erklären, was ihr leider nicht immer gelang. Leider. Wäre es gelungen und hätte ihr Vater zugehört wäre es nie soweit gekommen, dass er ein Trupp zur den  Nachbarinos schickte um diese auslöschen und ihre Insel abzubrennen. Isar schrieb viele traurige Zeilen darüber in ihr Buch.</p>
<p>Diese finden aber ein jähes Ende und dann findet sich nur noch eine hektisch geschriebene Zeile: „Sie kommen! Die Nachbarn haben das Boot. Und sie bringen das Feuer!“ Das ist das Ende der Geschichte. Verstört und Verständnislos fliegt Held zur Nachbarinsel. Vielleicht kann er so mehr erfahren. Wie das Leben so spielt findet er dort die andere Hälfte des Buches in einer ähnlichen Schatulle. Die zweite Häuptlingstochter hatte darin ebenfalls Notizen gemacht. Zum Beispiel, dass ihr Vater fand die neuen Nachbarn wären zu aufdringlich, würden ihnen sicher böses wollen, seien neugierig und überhaupt. Sie verhalten sich total komisch. Erwarten, dass man immer antwortet. Selbst wenn man nicht will oder nichts zu sagen weiß usw.</p>
<p>Der letzte Eintrag in diesem Buch betrifft auch das Feuer. Er beschreibt wie alle – selbst die Autorin &#8211; langsam am Rauch sterben. Nur einer von ihnen hat es offensichtlich geschafft, das Boot zu entern und das Feuer zu den bösen Nachbarn zurückzubringen…</p>
<p>Held findet sich im zerknüllten Cape auf der Couch wieder. Er weint. Wieso glauben die Leute immer wieder, dass ihr gegenüber böse ist, bloß weil es sich anders verhält? Kann man sich nicht einfach aufeinander einstellen?! Diese Frage wird Held noch den ganzen Tag beschäftigen. Die Erkenntnis, dass schlafen neben Südsee-Fernsehdokus sinnlos ist kam hingegen sofort. Jetzt aber wird Held erst mal in die Südsee fliegen und schauen ob sein Traum nicht doch schon Realität geworden ist.</p>
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		<title>Die falsche Schlange</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 01:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vorkommen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Superhelden sind ja eine ganz gute Sache. Superhelden haben aber auch die eigenwillige Angewohnheit – sei es weil sie sich für besser halten oder bloß weil sie sonst wegen ihrem tiefen Humor die Außenseiter wären – unter sich zu bleiben. So kommt es, dass viele von ihnen nicht mitkriegen was in der Welt sonst noch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vorkommen.wordpress.com&amp;blog=11117640&amp;post=152&amp;subd=vorkommen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Superhelden sind ja eine ganz gute Sache. Superhelden haben aber auch die eigenwillige Angewohnheit – sei es weil sie sich für besser halten oder bloß weil sie sonst wegen ihrem tiefen Humor die Außenseiter wären – unter sich zu bleiben. So kommt es, dass viele von ihnen nicht mitkriegen was in der Welt sonst noch passiert. Oder das es überhaupt noch eine andere Welt gibt. Held ist da keine Ausnahme. Er liebt es über die Rettung der Welt zu philosophieren. Manchmal jedoch &#8211; manchmal sind ihm seine normalen Freunde doch lieber als der Geleier seiner Kollegen.</p>
<p>Drum trifft er sich heute mit Baldur. Denn Baldur feiert heute voller Stolz sowas wie einen Jahrestag. Stolz ist er. Und ganz schön durcheinander. Held weiß warum – er bemüht er sich immer zuzuhören, selbst wenn er die Geschichte schon x-mal gehört hat. „Wenn ihnen das Erzählen hilft, dann kann Zuhören auch nicht schaden.“ So ungefähr war Helds Einstellung zu freundschaftlichen Gesprächen. Selbst dann, wenn er es dann doch nicht schaffte wirklich hinzuhören. Aber das kann man doch nicht einmal von einem Helden erwarten. Immer zuhören – Das geht doch gar nicht.</p>
<p>Egal. Eigentlich geht’s ja um Baldur. Also. Der Baldur ist Tierpfleger. Einer von denen, die ein besonderes Händchen für Tiere haben – sowas wie den grünen Daumen nur halt für Viecher. Er zähmt selbst die wildesten und gestörtesten. Das zumindest erzählten sich seine Kollegen bis zu dem Tag der Baldur beinahe dieses Händchen gekostet hätte. Vor einem Jahr – ja, deshalb der Jahrestag – hatte sich Baldur einer Schlange angenommen. Einer Natter, um genau zu sein. Mit etwas Geduld hatte er das liebesbedürftige Jungtier quasi zum Kuscheltier gemacht. Ja sicher sagt ihr jetzt man kann doch mit einer Schlange nicht kuscheln. Klar. Kein Mensch wäre so blöd. Aber sie mochten sich. Außerdem war diese Natternart als ungiftig beurteilt worden. Also alles kein Problem.</p>
<p>Irrtum! Nichts mit alles kein Problem. Kurz nachdem Baldur das Herz der Schlange für sich gewinnen konnte, hat sie ihn gebissen. Das kommt vor. Kein Grund zur Aufregung für Baldur. Den gibt es erst als Baldurs sprichwörtliches Händchen für Tiere mehr und mehr anschwillt und erst nach langwieriger Behandlung langsam abheilt. Wie sich noch herausstellen sollte, war die Natter doch eine von den giftigen. Genau genommen war sie eine Brillenschlange. Doch das erkannte niemand. Dieser Irrtum bescherte Baldur seine seither völlig vernarbte und teilweise gefühllose Hand.</p>
<p>Nichts mehr wollte Baldur mit dieser falschen Schlange zu tun haben. Garnichts. Immerhin hatte ihr Gift seine wichtigste Gabe zerstört. Bis zum heutigen Tag hat sich Baldur auch daran gehalten. Seit seiner Rückkehr in den Zoo kümmerte er sich um Kätzchen, Äffchen und größere und kleinere Vögel. Diese Tiere machten ihm Freude, doch seine Angst vorm Schlangenhaus nervte ihn. Es war an der Zeit seinen Mut zusammen zu kratzen und sich dieser fiesen Bestie zu stellen. Und welcher Tag würde besser passen, als der Jahrestag ihrer Bekanntschaft um eine Veränderung zu riskieren.</p>
<p>Einen ganzen Vormittag setzte sich in einen Raum mit der Schlange. Mittlerweile konnte man die charakteristische Brille ganz deutlich erkennen. Und erst die, seitlich vorstehenden, Giftzähne. Wie hatte er das früher nur übersehen können. In all der Zeit sah die falsche Schlange nur zweimal in Baldurs Augen. Als könnte sie verstehen, was sie mit ihrem Gift angerichtet hat oder hätte gar ein schlechtes Gewissen. Baldur aber traute dem Reptil nicht, womöglich nur eine Taktik um ihn wieder zu beißen. Dieses Misstrauen und der schmerzvolle Blick auf seine vernarbte Hand vereitelten Baldurs Chance sich mit der Giftschlange auszusöhnen, obwohl er genau das wollte.</p>
<p>Frustriert, traurig und gleichzeitig Stolz über seinen Mut sitzt Baldur nun im Heldenversteck auf der Couch. Tausend Gedanken schießen durch seinen verwirrten Kopf. Held kann es direkt sehen, er hat das ganze letzte Jahr miterlebt, hat gesehen was sein Freund mitgemacht hat. Am liebsten würde er all das ungeschehen machen. Wirklich. Doch Held ist auch nur ein Freund. Ein Freund der für seinen Kumpel alles auf der Welt tun würde. Wirklich alles. Aber heute gibt es nichts zu tun. Außer für Baldur da zu sein und soviel Zeit vergehen zu lassen bis er sich beruhigt hat.</p>
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		<title>Der Toni ist da</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 23:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vorkommen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Winter. Die kalte Jahreszeit. Die Zeit der Besinnung. Zeit zum Kuscheln. Zeit sich in einer Höhle zu verkriechen. Sei es aus natürlichem Rückzugsbedürfnis, Angst vor Frostbeulen, einer die Innereien zerfressenden Winterdepression oder aus einer fatalen Mischung dieser Umstände. Held war das egal. Erstens hatte er ein ihn wärmendes Heldenversteck gleich neben dem lila [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vorkommen.wordpress.com&amp;blog=11117640&amp;post=148&amp;subd=vorkommen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Winter. Die kalte Jahreszeit. Die Zeit der Besinnung. Zeit zum Kuscheln. Zeit sich in einer Höhle zu verkriechen. Sei es aus natürlichem Rückzugsbedürfnis, Angst vor Frostbeulen, einer die Innereien zerfressenden Winterdepression oder aus einer fatalen Mischung dieser Umstände. Held war das egal. Erstens hatte er ein ihn wärmendes Heldenversteck gleich neben dem lila Kristallpalast seiner Metropole und zweitens genoss er die typisch winterliche Arbeitsflaute. Ja! Auch Superschurken gaben im Winter etwas Ruhe. Wohl weil Wollkostüme nicht so gut aussehen und Filzcapes nur unter Aufgebot genialster Schurkentechnik im Wind flattern.</p>
<p>Superschurken hin oder her. Irgendwie kam Held doch nicht zur Ruhe. Diesen Winter vor allem weil er Toni kennengelernt hatte. Toni war ein richtig zäher Mensch. Einer von der Sorte, denen man sogar als Gewaltverweigerer am liebsten einen Tritt geben würde, bloß um herauszufinden ob das zuführen von Bewegungsenergie auch die Stimmung dieses Typen beeinflussen kann. Der Toni stand oft schon am Vormittag bei Held auf der Matte. Er schlurfte durch den Flur, um sich dann mit Haltungsschäden und hängendem Kopf durch die – absichtlich nur einen Spalt geöffnete &#8211; Tür zu zwängen. Willkommen war er nie. Auch bei Held nicht. Aber der hatte einfach nichts Besseres zu tun. Er war ja arbeitslos. Ein Gutes hatte der Toni aber. Zumindest kam er immer alleine. So kam er zu seinem Spitznamen, Mono Toni.</p>
<p>Auch heute hatte er sich wieder in das Versteck geschlichen. Als Held – er war eben erst aus seinem lange in den Nachmittag dauernden Schläfchen aufgewacht –ihn auf seiner Couch antraf erschrak er.“ Jetzt kommt der A…. auch schon ohne dass ich ihn hereinlasse!“ fluchte er vor sich hin. Seit Wochen verbringt Held jeden Tag Stunden damit den Mono Toni irgendwie aus seinem Leben zu vertreiben. Es war fast anstrengender als die Schurkenjagd im Sommer. Held ist erschöpft und verzieht sich frustriert in die Küche um sich ein leckeres Frühstückmittagabendessen zu machen. Eine seiner wenigen Freuden seit der Toni ständig bei ihm herumlungert.</p>
<p>Ohne Kraft bastelt Held an einer neuen „Schleich di Toni“ Strategie. Es fällt ihm nichts mehr ein. Er hatte ihn nett hinauskomplimentiert, ignoriert, getreten, geschrien, nettere Leute eingeladen und gestern war er sogar vor ihm aus seinem eigenen Versteck geflohen. So konnte das nicht weitergehen. Aber Held fällt immer noch nichts ein. Er gibt auf. „OK“, sagt er sich, „dann setz ich mich heut mit Toni hin und genieße den Tag mit ihm.“ Vielleicht ist der Mono Toni ja gar kein so großes A….loch wie die Leute immer sagen.</p>
<p>Mit frischem Wind in den Segeln lädt er Toni gleich mal zum Essen ein. Er fragt ihn aus, löchert ihn über seine gesamte Lebensgeschichte bis ihm keine Fragen mehr einfallen. Dann zeigt er ihm alle seine feinen Heldenspielzeuge und chillt sich mit Toni vor die Glotze. Der Toni ist jetzt zwar nicht so der Wahnsinn, aber für einen netten Tag ist er durchaus zu gebrauchen. Held ist überrascht wie viel er auf einmal dem Mono Toni abgewinnen kann. In seiner Freude übersieht er ganz, dass Toni immer unruhiger wird. Als Held ihm aus seinem Lieblingsbuch vorliest steht Toni plötzlich auf und geht. Er grummelt: „Was soll denn das?! dem macht das ja noch Spaß mit mir…“ und wirft die Tür hinter sich zu.</p>
<p>Held ist baff. So sehr hatte er sich gewünscht den Mono Toni loszuwerden. Aber jetzt wo ihm das nicht mehr so wichtig war, löst er sich quasi in Luft auf. Nicht dass Held ein Problem damit hatte. Aber normal ist das nicht. Oder etwa doch?</p>
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		<title>Ich darf hier nicht hinein</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Nov 2010 00:49:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vorkommen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Zeit euch auch mal etwas Anderes zu erzählen als immer nur Geschichten aus dem Leben des Helden. Nicht das Helds Leben langweilig wäre. Wie könnt ihr denn sowas denken. Nein. Held hat schlicht und ergreifend auch ein Recht auf etwas Privatsphäre. Immerhin müsst ihr ja nicht überall eure neugierigen Nasen reinstecken. An Samstagen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vorkommen.wordpress.com&amp;blog=11117640&amp;post=138&amp;subd=vorkommen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Zeit euch auch mal etwas Anderes zu erzählen als immer nur Geschichten aus dem Leben des Helden. Nicht das Helds Leben langweilig wäre. Wie könnt ihr denn sowas denken. Nein. Held hat schlicht und ergreifend auch ein Recht auf etwas Privatsphäre. Immerhin müsst ihr ja nicht überall eure neugierigen Nasen reinstecken. An Samstagen wie heute liegt Held nunmal gerne auf der Couch und lässt sichs gut gehen. Und das ist gut so.</p>
<p>Für alle die trotzdem etwas lesen wollen gibt es heute eine Geschichte vom Foxi.</p>
<p>Foxi steht stocksteiff vor einer Bartür und starrt auf ein Schild. Ein Schild, das auf Foxi wirkt wie Knoblauch auf Vampire. Ein Schild, das in seinen schlimmsten  Alpträumen zumindest immer eine wichtige Nebenrolle spielt. Ein Schild, das Foxi HASST. Er hasst es, weil er ein richtiger Ego-Hund ist. Er hat schon alles erlebt.  Er hat die Welt erobert, im Wald Eichhörnchen gejagt, kleine Welpen gezeugt und &#8211; was am  wichtigsten für ihn ist &#8211; schon jedem Metzger in der Stadt eine Wurst abgeluchst. Dafür, dass Foxi so ein mikriger langhaariger Rassehund ist &#8211; gemeinhin mit Angoraratten verwechselt und von Psychofrauen für ihr Baby gehalten &#8211; hatte er es richtig zu was gebracht. Foxi hat ein Leben wie der  sprichwörtliche junge Hund. Wäre da nicht dieses Schild.</p>
<p>Seit seinen Welpentagen kann er nicht anders als leise und steiff vor diesem Schild zu stehen. So wie Hunde das nunmal tun. Das ist Hundepflicht. Die Hundeehre gebietet dieses Schild zu respektieren. So &#8211; oder so ähnlich &#8211; war zumindest die Einstellung der schrulligen Psychotante gewesen, die vor seiner Flucht aus dem goldenen Käfig Foxis Frauchen gewesen war. Foxi selbst konnte dieses Verhalten nie verstehen. Es machte ihn wahnsinnig, nicht durch diese Tür spazieren zu können. Und überhaupt! Warum hatte diese blöde Tür eine Hundeklappe, wenn dann doch das Schild außen dran ist. Er konnte es nicht verstehen. Aber vielleicht hatte er wohl einen Schaden.</p>
<p>Vier Stunden steht er jetzt schon da, überlegt woher seine Unfähigkeit kommt, hasst sich für seine Macke, hasst sich dafür, dass er sich hasst, schluchzt und fängt wieder von vorne an sich fertig zu machen. In einer Tour das selbe Spiel. Dabei möchte er eigentlich nur hinein, weil es drinnen warm ist. Er will sich weder betrinken &#8211; ein trinkender Hund, das wär ja komplett verrückt &#8211; noch sonst irgendwas. Er will es nur warm haben &#8211; und vielleicht auch noch wissen, was sich der Schild und Hundeklappenbesitzer bei dieser absurden Kombi gedacht hat. Auf jeden Fall will er die Kraft dieses Schildes besiegen. Foxi ist frustriert. Er ist frustriert und wird jetzt richtig sauer! In ihm kocht es. Immer mehr. Seine Brust schwillt. Er kann sich nicht wehren. Es geht mit ihm durch. Er bellt das Schild mit voller Lautstärke an. Wuff, Wuff. Wuff, Wuff, Wuff. Immer lauter.</p>
<p>Plötzlich springt die Tür auf. Foxi geht in Deckung. Er fürchtet Schläge für sein Verhalten. Die hatte ihm zumindest sein früheres Frauchen immer angedroht. Nichts passiert. Keine Schläge, keine Tritte, kein Schreien. Der Barbesitzer steht vor ihm und hält ihm die Tür auf. &#8222;Na du machst aber Krach&#8220;, sagt er, &#8222;jetz komm doch endlich herein!&#8220; Langsam schleicht Foxi an ihm vorbei in den warmen Vorraum. Als er drinnen ankommt sieht er, dass es eine Bar für Hundebesitzer ist. Eine Bar mit integriertem Hundesalon. &#8222;Das blöde Schild draußen muss jetz endlich weg!&#8220; sagte der Barmann zu einem der Gäste. Selbst die Hunde glauben immer noch sie dürften nicht herein kommen.</p>
<p>Ohne Frauchens Geld gab es zwar für Foxi keine Ganzkörperwäsche. Die hätte er ehrlich gesagt auch nicht haben wollen. Immerhin war er ein Streuner. Aber trotzdem war der Bann gebrochen. Einmal hatte er das Schild besiegt. Auch der schlechte Schild/Hundeklappe Scherz war geklärt. Auf jeden Fall war es möglich gewesen vorbeizukommen. Es würde also wieder möglich sein. Mit diesem Gedanken war Foxi gleich noch wärmer. So rollt er sich zufrieden unter der Garderobe zusammen und schläft seelenruhig ein&#8230;</p>
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		<title>Das Wort zum Tag</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 01:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vorkommen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Träume sind ein Spiegel deiner Seele! &#8222;So ein scheiß Kallenderspruch&#8230;&#8220;, flucht Held vor sich hin. Er dreht sich um und läuft grummelnd und stampfend davon. So, als hätter er Hundekacke auf den Füßen. Was aber war passiert. Held hatte eine beschissene &#8211; jetzt wird es echt Zeit für ein neues Adjektiv &#8211; Nacht hinter sich. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vorkommen.wordpress.com&amp;blog=11117640&amp;post=128&amp;subd=vorkommen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Träume sind ein Spiegel deiner Seele!</strong></p>
<p>&#8222;So ein scheiß Kallenderspruch&#8230;&#8220;, flucht Held vor sich hin. Er dreht sich um und läuft grummelnd und stampfend davon. So, als hätter er Hundekacke auf den Füßen. Was aber war passiert. Held hatte eine beschissene &#8211; jetzt wird es echt Zeit für ein neues Adjektiv &#8211; Nacht hinter sich. Stundenlang hatte er sich stöhnend und seufzend hin und her gewälzt und schlecht geträumt. Es war nicht das erste Mal gewesen. Diesen Traum kennt Held seit er denken kann.</p>
<p>Wie es sich für einen richtigen Helden gehört, hat er wieder von der perfekten Möglichkeit geträumt die Welt zu retten. Als Held sollte er eigentlich solche Träume lieben, wäre da nicht der Umstand, dass in seiner Version immer irgendwas passiert, dass die ganze Anstrengung wertlos werden lässt. Einmal überlegen sich die Entscheidungsträger es sich doch im letzten Moment anders. Ein ander Mal verderben ihm irgendwelche Superschurken die Tour. In der fiesesten &#8211; der zuletzt geträumten Version &#8211; zerfrisst eine riesige Supernova die gerade eben gerettete Welt. Alles einfach sinnlos also. Das scheint der Träume Hauptbotschaft an Held zu sein.</p>
<p>Nach solchen Nächten &#8211; also genau jetzt &#8211; ist Held immer zutiefst frustriert. Auch wenn er weiß, dass das Schicksal der Welt garnicht alleine in seiner Verantwortung liegt, hat er doch das Gefühl all seine Superheldenmühen sind umsonst. Tage der Depression folgen normalerweise. Tage an denen der geknickte Held am Besten nicht an solchen Kallendern vorbeilaufen sollte. Heute ist so ein Tag, was den Tod durch  Zerfetzt-Werden für den Kallender bedeutet. Aber auch das ist nicht genug gegen den Frust. Heute reicht es Held. Er macht das Fenster auf, schaut hinaus, sechs Etagen unter ihm das Elend der Stadt, es schaudert ihm über den Rücken und schließlich lässt er sich rausfallen. Als die Fensterbänke an ihm vorbeiziehen denkt er noch: &#8222;Genug ist genug!&#8220;</p>
<p>Sekunden später landet Held auf der Straße. Nein! Natürlich hat sich Held nicht umgebracht. Schon vergessen?! Held ist, wie der Name schon sagt, ein Held. Er ist nicht gesprungen du Dummerchen! Er ist einfach geflogen. Und zwar direkt vor die Tür des Verlagshauses des Kallenders. Entgegen der Erwartung war dieses kein großes Gebäude. Es glich viel mehr der kleinen Buchhandlung um die Ecke. Schlimmer noch. Es war die Buchhandlung um die Ecke. Wäre nicht der gleiche Kallender in der Auslage zu sehen gewesen, hätte er an seinem Supergedächtnis gezweifelt. Egal. Scheinbar war dies der Ort an dem Sprüche wie dieser verbrochen wurden.</p>
<p>Schnaubend und mit einem Tempo, das der Glocke an der Eingangstür das Läuten verging, stapft Held auf die Kasse zu. Dort angekommen züngelt er scharf über den Tresen: &#8222;Wer hat diese Scheiße verbro&#8230;&#8220; Palim, Palim &#8211; die Türglocke hat sich aus ihrem Schock erholt. Nochmal die Frage stellend, aber diesmal etwas höflicher und auf den Kallender in der Auslage deutend: &#8222;Wer hier hat den Spruch zum heutigen Tag erfunden?!&#8220; Die alte Dame an der Kasse sieht in seelenruhig an: &#8222;Ich.&#8220; Am liebsten hätte Held sie in seinem Frust erwürgt. &#8222;Wollen sie damit sagen&#8220;, fuhr Held sie bereits zuviel über sich preisgebend an, &#8222;dass meine Seele mir Sagen will, dass ich nie kriegen werde was ich mir wünsche?! Denken sie eine Seele würde sowas tun!? Das wäre ja verrückt!!!&#8220;</p>
<p>Mit einer beschwichtigenden Geste holt die alte Frau einen anderen Kallender unter dem Tresen hervor und überreicht ihn Held als wäre es ein Geschenk. &#8222;Auch wenn es meine Kollegen nie glauben werden&#8220;, entgegnet sie mit vor Freude zittriger Stimme, &#8222;ich habs immer gewusst. Irgendwann wird einer kommen, dem auffällt, dass diese Sprüche etwas halbherzig sind.&#8220; Dann erzählt sie ihm, wie sie seit Jahren darauf wartete, dass die Menschen endlich begriffen, dass die Sprüche nur der Anfang einer Weisheit waren. Die eigentliche Weisheit würde sie nur denen verkaufen, die das begriffen. Sie träumte bereits regelmäßig davon, dass sie scheitern würde und alles vergeben gewesen wäre. Nun aber hatte sie ihre Alpträume wiederlegen können. Ihr Traum war doch noch wahr geworden.</p>
<p>&#8222;Jetzt, wo bewiesen ist, dass der Spruch stimmt&#8220;, meinte sie am Ende ihrer Erzählung angelangt, &#8222;möchte ich Ihnen den Kallender mit den ganzen Sprüchen schenken.&#8220; Mit Dankesworten und einer Einladung zu einem weiteren Besuch der Buchhandlung &#8211; aber erst nachdem er den neuen Kallender gelesen habe &#8211; komplimentierte sie Held aus dem Geschäft. Mit Tränen der Freude in den Augen verschliesst sie hinter ihm die Tür und verschwindet in einem Hinterzimmer der Buchhandlung. Verwirrt über die ganze Erzählung, aber mit Neugier sucht er den heutigen Tag im neuen Kallender und staunt nicht schlecht was er dann liest.</p>
<p><strong>Träume sind ein Spiegel deiner Seele! Das sagen die einen. </strong></p>
<p><strong>Träumen sind Gedankenmüll auf dem Weg zum Recycling! Das sagen die anderen.</strong></p>
<p><strong>So oder so, sagen die Erfinder dieses Kallenders, </strong><strong>lass dich nicht von deinen Träumen fertig machen!</strong></p>
<p>Held liest diese Zeilen, stöhnt auf, und beschließt in Zukunft weder seine Träume noch irgendwelche Kallendersprüche ernst zu nehmen. Außer natürlich, wenn ihm gefällt was er sieht&#8230;</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Gute Dichtung?</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 08:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vorkommen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder mal ist ein hektischer Tag vorbeigegangen. Und das obwohl Held gerade auf Urlaub ist. Da soll noch einmal einer sagen Urlaub wäre nicht stressig. Aber Held juckt das nicht im Geringsten. Er braucht nicht mal auf seine Superkräfte zurückgreifen um sich wohl zu fühlen, denn er kann hier ja sowieso tun und lassen was [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vorkommen.wordpress.com&amp;blog=11117640&amp;post=125&amp;subd=vorkommen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder mal ist ein hektischer Tag vorbeigegangen. Und das obwohl Held gerade auf Urlaub ist. Da soll noch einmal einer sagen Urlaub wäre nicht stressig. Aber Held juckt das nicht im Geringsten. Er braucht nicht mal auf seine Superkräfte zurückgreifen um sich wohl zu fühlen, denn er kann hier ja sowieso tun und lassen was er will. Heute wird er einfach früh schlafen gehen. Zuvor haut er sich aber noch an den Computer. Schließlich will man ja up to date sein.</p>
<p>Glücklicherweise wollen Helds Freunde ihn auch up to date halten. Einer von ihnen, der Poet Gea D., hat ihm sein neuestes Werk geschickt und bittet um Helds Ansichten. Scheint als wäre auch ihm Hektik und Stress ein Begriff:</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Gestresstes Herz an Maschine!</span></p>
<p>Stress durch Weckerläuten PEEP!<br />
Nichts daheim zum frühstücken PEEP!<br />
Mit leerem Magen in die Arbeit PEEP!<br />
Scheißkollegen ziehen letzten Nerv PEEP!<br />
Mittagessen runter geschlungen PEEP!<br />
Beim Kaffe von der Traumfrau versetzt PEEP!<br />
Hektisch TODO-Liste abhaken PEEP!<br />
Zweifel wegen vergebenen Korb PEEP!<br />
Einsam am Abend daheim sitzen PEEP!<br />
Zu grübeln beginnen PEEP!<br />
Selbstzweifel und pochende Unruhe PEEP!<br />
Angst vor ständigem Stressgefühl PEEP!<br />
Stress durch ständiges Angstgefühl PEEP!<br />
Hektik kommt auf PEEP!<br />
Stress steigt PEEP!<br />
Mehr Stress PEEP!<br />
Stress! PEEP!<br />
Stress!! PEEP!<br />
Stress!!! PEEP!<br />
Herzinfarkt! PEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEP!!!</p>
<p>Held ist schon vom Lesen aus der Puste, doch dieser Herausforderung will er sich nicht verwehren. Es wird wohl doch so schnell nichts mit dem Schlafen. Wäre doch gelacht, wenn man das nicht ins Positive drehen könnte:</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Entspanntes Herz an Maschine!</span></p>
<p>Beim ersten Erwachen aufstehen JUJU!<br />
Genüßlich Frühstück einnehmen JUHU!<br />
Kuchen mit Kollegen essen JUHU!<br />
Bei der Arbeit die Zeit vergessen JUHU!<br />
Snack essen und eine Runde spazieren JUHU!<br />
Traumfrau dabei in Händen halten JUHU!<br />
Noch ein paar Kleinigkeiten erledigen JUHU!<br />
Stolz auf deine Entscheidungen sein JUHU!<br />
Den gemütlichen Abend genießen JUHU!<br />
Noch ein weinig Lachen JUHU!<br />
Eine gute Tat vornehmen JUHU!<br />
Einem Freund schreiben JUHU!<br />
Gut fühlen obwohl es sich nicht ausgeht JUHU!<br />
Müdigkeit heraufkommen lassen JUHU!<br />
Müdigkeit wird zu tiefer Entspannung JUHU!<br />
Glücksgefühl JUHU!<br />
Schläfrigkeit JUHU!<br />
Einschlafen JUHU!<br />
Träumen JUHU!<br />
Unnötige Herzmaschine abschalten (JUHUUUU!!!)</p>
<p>Nach stundenlangem Grübeln ist unserem Helden doch nichts Besseres eingefallen als einfach das Gegenteil zusammenzuschreiben. „Kreativ ist es nicht.“, denkt er sich bei näherer Betrachtung, „Aber zumindest passt der Inhalt.“ Mit diesem Gedanken und dem Glauben an sein entspanntes Herz entschlummert Held in die Welt der Träume…</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/vorkommen.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/vorkommen.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/vorkommen.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/vorkommen.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/vorkommen.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/vorkommen.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/vorkommen.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/vorkommen.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/vorkommen.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/vorkommen.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/vorkommen.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/vorkommen.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/vorkommen.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/vorkommen.wordpress.com/125/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vorkommen.wordpress.com&amp;blog=11117640&amp;post=125&amp;subd=vorkommen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die feige Opernsängerin</title>
		<link>http://vorkommen.wordpress.com/2010/08/15/die-feige-opernsangerin/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 00:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vorkommen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Da liegt er vor ihm. Der schwarze alte Schuhkarton. Jedes Mal, wenn Held in seinen alten Sachen herumstöbert &#8211; sei es weil er umzieht oder weil er in seiner schusseligen Art wieder mal seinen Schlüsselbund so gut platziert hatte, dass er sogar an völlig absurden Orten danach suchte &#8211; stößt er auf diesen alten schwarzen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vorkommen.wordpress.com&amp;blog=11117640&amp;post=118&amp;subd=vorkommen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da liegt er vor ihm. Der schwarze alte Schuhkarton. Jedes Mal, wenn Held in seinen alten Sachen herumstöbert &#8211; sei es weil er umzieht oder weil er in seiner schusseligen Art wieder mal seinen Schlüsselbund so gut platziert hatte, dass er sogar an völlig absurden Orten danach suchte &#8211; stößt er auf diesen alten schwarzen Schuhkarton. Der Karton, gefüllt mit Briefen und Andenken verloren gegangener geliebter Menschen aus längst vergangenen Tagen, beginnt schon beinahe in den Tiefen der Truhe vermodern. So lange hatte Held ihn schon nicht mehr gesehen.</p>
<p>Held lächelt. Scheinbar hat er lange niemanden mehr verloren, der ihm wichtig war. Einen Augenblick später verfinstert sich Helds Mine. Er erinnert sich, dass in dieser Truhe nur positive Andenken landen. Erinnerungen an Leute, mit denen er &#8211; egal wie der Abschied war &#8211; seinen Frieden geschlossen hatte. In der letzten Zeit aber, hatte es einige Menschen gegeben, mit denen Held gebrochen hatte. Und oft nicht im Guten. Einige Rechnungen waren offen geblieben, Erklärungen ausständig und Wut geschluckt. Seit seinem Umzug hatten sich einige Andenken gesammelt die eigentlich in den Karton müssten. Einiges musste also ausgesprochen und geklärt werden, selbst wenn es noch so schmerzhaft ist. Unschönes ist zu sagen. Unschönes, dass man Held übel nehmen könnte.</p>
<p>Davor hat Held Angst. Angst vor dem Schmerz. Angst vor Unverständnis. Angst etwas zu sagen und nicht zu wissen, wie die Reaktion sein wird. Angst etwas Falsches zu tun und sich damit sein Leben zu versauen. So sitzt er vor dem Karton und siniert bis er, der Situation überdrüssig, beschließt die Post holen zu gehen.  Überdrüssig ist ihm diese Situation, aber ändern muss er noch lange nichts. &#8222;Vielleicht bringt warten was&#8220;, lautet die selbst für Held unzufriedenstellende Devise. Wie der Zufall so will kommt an diesem Tag &#8211; wie immer, wenn es sein muss &#8211; ein neuer Brief von Helds Brieffreundin. Kein einziges Wort von ihr. Nur das Märchen von der feigen Opernsängerin:</p>
<p>Es war einmal eine Opernsängerin, die in einer Glaskugel lebte. Auch wenn sie Künstlerin war, lebte sie nicht dort, weil sie total exibitionistisch war und am liebsten den ganzen Tag Zuschauer gehabt hätte. Nein. Sie war verflucht worden. Das Spieglein an der Wand hatte sie verflucht, weil ihm ihr eitles Gehabe schon dermaßen an seine Rückseite ging, dass er es nicht mehr ertragen konnte. Zugegeben, schön war sie, singen konnte sie auch, aber nerven eben nochmehr. Tja. Schönheit und Talent reichen eben noch lange nicht um ein angenehmer Zeitgenosse zu sein. Jedenfalls hatte er sie in die Kugel verbannt, wo sie so lange bleiben müsste bis sie sich selbst befreite. Auf ihren Wunsch durfte sie ihr Maniküre-Set mit in die Kugel nehmen. Schließlich sind Spieglein ja auch nicht herzlos. Als Befreiungswerkzeug taugte das Zeug ohnehin nicht.</p>
<p>Was sie dazu tun musste, hatte das Spieglein an der Wand seiner eitlen Gefangenen sowieso gesagt. Sie müsste sich nur eine ganz elendlich hochstimmige Arie aussuchen und diese so laut wie möglich zum Besten geben. Schwups wäre sie frei. Das Glas würde einfach zerspringen und sie könnte sich wieder in den besten Opernhäusern bejubeln lassen. So einfach war die Theorie. Im realen Leben fürchtete die Sängerin aber zweierlei. Zum Einen würde der Lärm ihres Gesangs furchtbar in den Ohren schmerzen. Zum Anderen hatte sie Angst. Angst, dass Spliter ihr Gesicht verletzen könnten und sie so ihre Schönheit gegen die Freiheit eintauschen müsste. Ein zu großes Risiko für die Opersängerin. So blieb sie untätig in der Kugel. Naja. Nicht untätig. Sie konnte sich ja ihre Nägel feilen, was sie die nächsten achtzehn Jahre auch tat.</p>
<p>Eines Tages &#8211; ob wegen Sekundenschlaf oder beginnendem Parkinson wird nie jemand erfahren &#8211; stach sie sich mit der Feile ein Auge aus. Der Schreck zuckte durch ihre Knochen und sie schrie auf. Lauter als sie je singen hätte können. So laut, dass sich die Kugel in lauter kleine Splitter auflöste. Das Spieglein an der Wand hatte nie gesagt, dass die Kugel aus Sicherheitsglas gebaut war und es daher gar keine Gefahr für ihre Schönheit gegeben hatte. Völlig umsonst hatte sie um ihre Schönheit gefürchtet. Umsonst gelitten. Dank dem Unfall war sie zwar trotzdem frei gekommen, doch ihr jahrelanges Zögern hatte nicht nur an ihrer Schönheit genagt sondern mittels Nagelfeilenunfall auch dafür gesorgt, dass sie jetzt mehr einer Hexe ähnelte als dem Model, das sie früher gewesen war.</p>
<p>Jedenfalls hatte das Spieglein an der Wand ihr eine Lektion erteilt. Er hatte zwar gehofft sie würde von selbst ihre Angst und Eitelkeit überwinden, aber auch so hatte die Sängerin erkannt, dass ihr diese beiden Eigenschaften nicht zum gewünschten Ziel verholfen hatten&#8230;</p>
<p>Schwer getroffen von diesem Wink mit dem Zaunpfahl regt sich etwas in Held. Ist er etwa auch feige und eitel. Zu feige etwas zu sagen, das ihm selbst weh tun könnte? Zu eitel einen Kratzer in der Fassade des immernetten Traummannes zu riskieren, wenn er endlich zu sich selbst steht? Ja, ist er! Zumindest bis gerade eben. Jetzt war es klar. Egal ob es Schrammen geben würde und egal ob es weh tut, es ist Zeit die Dinge zu sagen, die gesagt werden müssen. Auch, wenn hier niemand weiß ob es Sicherheitsglas ist oder nicht. Es muss etwas passieren&#8230;</p>
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		<title>Coniglio und der Teich</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 01:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vorkommen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Völlig geschafft kommt Held nach Hause. Heute hatte er den Mut gefunden sich zu zeigen. Die Leute hatten ihn aber nicht ernst genommen und über ihn gescherzt, gelacht oder sich desinteressiert anderen Dingen zugewandt. Held hatte sogar versucht mitzulachen, denn auch er wollte Spaß haben und dazu gehören. Trotzdem war es  frustrierend. Traurig legt er [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vorkommen.wordpress.com&amp;blog=11117640&amp;post=112&amp;subd=vorkommen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Völlig geschafft kommt Held nach Hause. Heute hatte er den Mut gefunden sich zu zeigen. Die Leute hatten ihn aber nicht ernst genommen und über ihn gescherzt, gelacht oder sich desinteressiert anderen Dingen zugewandt. Held hatte sogar versucht mitzulachen, denn auch er wollte Spaß haben und dazu gehören. Trotzdem war es  frustrierend. Traurig legt er sich die Kasette von Coniglio und dem Teich ein:</p>
<p>&#8222;Hey!&#8220;, riefen die anderen Hasen, &#8222;Sei kein Frosch und mach mit bei unserem Wettrennen!&#8220; Coniglio aber hatte keine Lust. Schon alleine der blöde Spruch verdarb ihm die Laune &#8211; er war doch kein Frosch &#8211; denn er war ein Hase wie alle anderen auch. Und dann noch diese dämlichen Wettrennen. Alle Hasen hatten einen Mordsspaß dabei sich gegenseitig zu beweisen wie toll sie waren.  Coniglio hatte darauf keine Lust. Erstens konnte dabei immer nur einer gewinnen und die anderen waren die Verlierer und zweitens gewann er ja doch nie bei diesen blöden Rennen.  Auch die Spezialpunkte, die es für einen Salto im Laufen und andere Kunststücke gab konnte er nie einsacken. Er war einfach zu langsam und bei den anderen Dingen auch nur solala. Und überhaupt &#8211; auch wenn sie ihn immer dabei haben wollten &#8211; irgendwie  fand er die anderen Hasen alle etwas krank im Kopf.</p>
<p>So dachte Coniglio an guten Tagen. An den weniger guten fragte er sich, ob nicht doch er der kranke hier war. Ein Gefühl, dass ihn zwar schon lange begleitete, aber sich aber jetzt immer mehr aufdrängte. Der Grund war nicht nur sein Unverständnis für seine Freunde. Es war auch der in großen Schritten herannahende Winter. Coniglio konnte sich noch gut an seinen ersten Winter erinnern. Er hatte so viel gefroren. So unendlich viel gefroren. Gerne hätte er sich damals in einem Nest versteckt, wo es schön warm und kuschelig ist. Doch für Hasen gehört sich das nicht. &#8222;Wir sind im Schnee unterwegs&#8220;, sagten seine Freunde, &#8222;Hasen verschlafen nicht den halben Winter im warmen Nest.&#8220; Und Coniglio hörte auf sie. Wenn das bei uns Hasen so ist, dann bleib ich halt auch draußen. So gehörte er dazu. Das Gefühl, dass entweder er oder die Hasen krank im Kopf sein mussten, konnte er aber nicht los werden. Wie sonst ließe sich dieser Unterschied erklären?</p>
<p>Heute war zum Glück einer von den eher guten Tagen. Ein guter Tag ist, wenn Coniglio nicht mitmacht um dazu zu gehören sondern einfach eine Runde spazieren läuft um die Ruhe zu genießen. Das Spazieren hatte er irgendwann angefangen, weil er sich dann besser fühlte. Nicht besser, weil es so Spaß machte (obwohl das mehr und mehr dazu kam) sondern besser weil er sich dann ganz normal fühlte. Ohne den Vergleich zu den Anderen war seine Welt eine heile Welt. Und er war ein ganz normaler Hase. Bei seinen langen Wanderungen dachte er viel nach. Diesmal dachte er auch an eine Gruppe von kleinen Hasen, die er und seine Kollegen vor langer Zeit getroffen hatte. Hasen, die außerdem etwas anders aussahen. Hasen die Nester hatten, in großen Gruppen lebten und die sich witzigerweise Kaninchen nannten. Hasen &#8211; oder halt Kaninchen &#8211; die Coniglio zu Herzen gegangen waren. Mehr als seine Freunde sogar. Aber für Coniglio war klar &#8211; er gehörte zu seinen Freunden. Auch wenn die so einzelgängerisch waren sich alles ein bisschen krank anfühlt. Hase ist Hase&#8230;</p>
<p>Ehe er fertig denken konnte erreichte Coniglio einen Teich mit einem Steg. Er kannte den Teich, hatte sich aber noch nie so nahe an ihn herangewagt. Der Grund dafür stand etwas weiter oberhalb auf einem Hügel. Es war das große gelbe Haus eines Jägers. Er und seine Freunde mieden das Haus und den Teich. Vor allem dann, wenn das grüne Auto des Jägers in der Einfahrt stand. Sie hatten Angst. Heute aber war das Auto weg. Ein gutes Zeichen. Trotzdem wären Coniglios Freunde nie so nahe an das Haus herangegangen. Man konnte ja nie wissen. Coniglio &#8211; übermütig und durch soviel kranke Gedanken auch schon etwas todesmutig &#8211; waren heute alle Konventionen der Hasenwelt egal. Er hoppelte auf den Steg und genoß stolz seinen Mut. Das sollten seine Freunde erstmal sehen. Oder vielleicht doch nicht. Sie würden ihn nur schimpfen.</p>
<p>Am Ende des Steges angekommen blieb er stehen. Er sah nach unten. Da sah er sein Gesicht. Das erste Mal in seinem Leben konnte er sein Gesicht sehen. Ein bewegender Moment. Auf jeden Fall. Sein Gesicht war schön. Aber auch ein schrecklicher Moment. Er sah ein Gesicht, dass anders aussah als jene seiner Freunde. Sein Gesicht war nicht so kantig. Sein Kopf war kleiner. &#8222;Was ist los?&#8220;, keuchte er mit stockendem Atem, &#8222;Ich schau aus wie die Kaninchen. Dabei bin ich ein Hase?!&#8220; Schnell lief Coniglio vom Teich weg. Er war verwirrt. Am liebsten wäre er nach Hause gelaufen. Doch dort&#8230; &#8222;Was soll ich dort?&#8220;, fragte er sich, &#8222;Nicht sie sind die kranken! Nein, ich muss krank sein? Ich bin der, der anders ist!&#8220;  Er war verzweifelt und lief durch den Wald bis er umfiel und schlief.</p>
<p>Er schlief unruhig. Sein Leben lief wie ein Film durch den Kopf. Doch plötzlich wurde er ruhig. Er sah sich in einem warmen Nest schlafen, während draußen der kalte Winterwind den Schnee vor sich hertrieb. Er fühlte sich entspannt und glücklich. Als er aufwachte sah Coniglio sich um. Keiner war da. Niemand. Er war alleine. Keine Freunde um sich. Aber diesmal war es ihm völlig egal. Er fühlte sich so gesund wie nie zuvor. Er hatte es kapiert. Er war nicht krank. Krank nicht. Aber anders. Das sah er jetzt klar. Er sah klar wo sein Unverständnis für die Hasen herkam. Ein Blick in sein Gesicht hatte gereicht um alles zu verstehen. Er war kein kranker Hase. Er war nichtmal ein Hase. Er war ein Kaninchen. Und als dieses würde er sich jetzt eine Höhle graben. Eine warme und kuschlige Höhle für den Winter.</p>
<p>Und wenn seine Freunde ihn dann auch noch mögen, können sie gerne kommen. Aber nicht nur die. Hoffentlich kommen dann auch ein paar Kaninchen. Immerhin braucht jeder ein paar Artgenossen.</p>
<p>Mit einem Keim von Hoffnung schlief Held ein. Und zumindest im Traum war er selbstbewusst und mutig genug, sich nicht unterkriegen zu lassen und darauf zu vertrauen, dass auch er Artgenossen finden wird&#8230;</p>
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		<title>Vitali und Justitia</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 00:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vorkommen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Held ist, wie ihr sicher schon bemerkt habt, ein absolut lebensfroher, niemals zweifelnder und ungemein geradliniger Kerl. Ein Kerl von gewieftem Charme und ohne Übertreibung edlem Aussehen. Aber ist das nicht völlig belanglos? Sind diese Beschreibungen nicht nur ein Auswuchs einer oberflächlichen postmoderen Attitüde, in der soziale Fähigkeiten und modellhaftes Aussehen über alle inneren Werte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vorkommen.wordpress.com&amp;blog=11117640&amp;post=103&amp;subd=vorkommen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Held ist, wie ihr sicher schon bemerkt habt, ein absolut lebensfroher, niemals zweifelnder und ungemein geradliniger Kerl. Ein Kerl von gewieftem Charme und ohne Übertreibung edlem Aussehen. Aber ist das nicht völlig belanglos? Sind diese Beschreibungen nicht nur ein Auswuchs einer oberflächlichen postmoderen Attitüde, in der soziale Fähigkeiten und modellhaftes Aussehen über alle inneren Werte siegen? Mit Sicherheit. Aber das Fleisch und der Wille sind nunmal schwach. So ist die Welt. Zum Glück zeichnet Held aber noch viel mehr aus als Schönheit und Charme. Held strahlt vor Hoffnung, beweist immer wieder aufs Neue wie viel Vertrauen er in die Welt und in die Menschen setzen kann. Oft ist es vergebens. Keine Frage. Es können ja nicht alle so perfekt sein wie Held. Das wäre ja noch kitschiger als die schlimmsten Hollywoodschnulzen&#8230;</p>
<p>Natürlich war Held nicht immer so perfekt gewesen. Früher war er mehr das Gegenteil davon. Damals, als er noch nicht schielte. Nein! Er hat natürlich keinen Augenfehler, weil dann wäre er ja nicht mehr so  gut aussehend. Er schielt mit Absicht. Held schielt auf seine Schultern. Auf die linke, wo Vitali sitzt, und auf die rechte wo Justitia sitzt. Ja. Langsam kommt ihr der Sache näher. Held ist verrückt. Ein totaler Spinner. Plem plem. Komplett meschugge. Mehr gibts da eigentlich nicht zu sagen. Held schielt verrückt auf seine Schultern und sieht dort zwei kleine Kobolde sitzen. &#8222;Ein Fall für die Nervenklinik.&#8220;, sagen die einen. &#8222;Wenns ihm damit gut geht. Von mir aus.&#8220;, meinen die Anderen. Held zählt sich zu den Anderen. Denn solange die beiden Gnome an ihrem Platz sitzen ist alles ok. Nun fragt ihr euch sicher wie diese Gnome dorthin gekommen sind&#8230;.</p>
<p>Held hatte eine turbulente Jugendzeit. Obwohl er ziemlich proletig daher kam und ständig den coolen Macker raushängen lies, war in seinem Inneren eine große Leere und Unruhe. Um diese Leere zu füllen, zur Ruhe zu finden oder das Ganze zumindest zu verdrängen, nutzte er jede Gelegenheit sich Drogen zu genehmigen. Natürlich musste er dabei einiges ausprobieren. Pilze, Medikamente, alle möglichen Cannabisprodukte und Alkohl in mehr oder weniger schmerzvollen Konzentrationen waren das täglich Brot. Macht euch keine Sorgen. Held macht keine Werbung für Drogen. Schon garnicht für synthetische, richtig giftige oder solche von denen man sich übergeben muss. Denn die bringen alle nichts. Außer Rauschkompetenz. Damals wusste er davon natürlich nichts, weshalb Held eines Abends wiedermal versuchte durch die richtige Kombination und eine möglichst hohe Dosierung ein gutes Gefühl herbeizuführen. Dieser Versuch brachte ihn ins Jenseits. Beinahe zumindest.</p>
<p>Gerade noch fröhlich konsumierend fand sich Held plötzlich in einem Tunnel wieder. Am einen Ende war das Licht. Held hatte davon gehört. &#8222;Dieses fiese Licht bringt Menschen um.&#8220;, dachte er und rührte sich nicht von der Stelle. Es war nicht nur das böse Licht, das ihn anhalten lies. Er fühlte sich stark, übermenschlich stark und lebendig. Die Leere und Unruhe war weg. Es war zu schön um zu sterben. Mit diesem Gefühl wollte Held mehr denn je zuvor ins Leben zurück. Eine Pforte am Anfang des Tunnels versperrte ihm den weg. Er war eingesperrt. Verzweifelt ob seiner besch&#8230; Lage drehte er beinahe durch. Er trat gegen die die Wände sodass der Tunnel beinahe einzustürzen drohte. Da hörte er eine Stimme am linken Ohr. Im schwachen Licht sah er einen athletischen, kräftigen kleinen Kobold auf seiner Schulter posieren, der ihn fest am Ohr zog und rief: &#8222;Halt! Nicht alles kaputt machen! Das darfst du nicht.&#8220; Held, gerade in Rage über diese verdammte Pforte gekommen und endlich in Besitz der Kraft diese auszudrücken hörte nicht auf ihn. Die Wut war ein zu gutes Gefühl.</p>
<p>Als der Kobold das merkte verpasste er Held einen schmerzhaften Tritt in die Kronjuwelen. Schwer getroffen ging Held zu Boden. Auch wenn keine Schäden entstanden sind, den Abdruck kann man heute noch sehen. &#8222;Die Kraft und das gute Gefühl kriegst du von mir! Ich bin Vitali, der Lebensspender!&#8220;, dröhnte es durch die Wand aus Schmerzen in Helds Kopf hinein. Held, schwer getroffen und geschwächt hörte was der Kobold zu sagen hatte. Der erzählte ihm, er hätte einen Menschen aus Übermut in den Tod getrieben und dieser hätte ihn, seinen Lebensgeist, hier an der Schwelle zum Reich der Toten zurückgelassen. Nicht nur ihn. Auch seine Freundin Justitia. Justitia war das Gerechtigkeitsgefühl dieses Mannes gewesen. Beide wollte der Sterbende nicht mehr um sich haben, denn er hatte den Glauben an sie verloren. So blieben sie im Tunnel zurück. Erst gemeinsam, doch die Geschichte und die Dunkelheit entzweite die beiden und Justitia verschwand in einem der finsteren Nebentunnel.</p>
<p>Mit Helds Eintreffen im Tunnel witterte Vitali die Chance. Selten zuvor hatte er jemand so erbärmlichen wie Held auf das Licht zugehen sehen. Das war die Gelegenheit sich als Lebensgeist anzubieten und diesen komischen Helden ins Reich der Lebenden zurückzubringen. Auch Held hatte längst gefallen gefunden an diesem Kobold und wollte zurück. Da waren sie also nun. Doch die Pforte hatte ihre Regeln. Dank Vitali würde er die Kraft haben zu leben. Doch auch Justitia, das Gefühl für Gerechtigkeit musste ihn begleiten. Soviel Kraft ohne Kontrolle wäre eine zu große Gefahr für die Lebenden. So war die Regel. Die drei gemeinsam oder keiner. Sie mussten also Justitia finden. Dann würde sich die Pforte am Beginn des Lichttunnels öffnen und sie alle drei bekämen eine letzte Chance.Alleine war Vitali zu feige gewesen in die Nebentunnel zu gehen und zu suchen, doch mit Helds Hilfe machte er sich auf den Weg und schon wenige Stunden später fanden sie die kleine Koboldin. Die Kobolde versöhnten sich, nahmen auf Helds Schulter Platz und schon öffnete sich die Pforte.</p>
<p>Nach 16 Tagen erwachte Held im Beisein von Lebenskraft und Gerechtigkeitsgefühl aus dem Koma. Er schielte auf seine Schultern, wo seine Begleiter seelenruhig saßen und sich auf ihre gemeinsame Chance freuten. Held dachte, von nun an würden Kraft und Gerechtigkeit sein Handeln begleiten. Doch seine Kollegen waren waren bei weitem nicht so stark als er angenommen hatte. Vor allem Justitia war durch ihre Erfahrungen sehr schreckhaft geworden und nahm schnell reißaus. Deshalb schielt Held in Situationen, wo ihm jemand unrecht tut, auf seine rechte Schulter. Sein Glaube an die Gerechtigkeit, seine Justitia, darf ihn nicht verlassen. Denn wenn sie geht, muss seine Lebenskraft, sein Vitali sie suchen gehen. Wenn sie einander nicht wieder finden, würden sie wieder in den Tunnel verbannt. Und diesmal bliebe die Pforte geschlossen. Eine schreckliche Vorstellung.</p>
<p>Held tut also gut daran zu schielen. Seine Kobolde sind die Lebensversicherung und garantieren sein so perfektes Leben. Diese zu beschützen ist seine Aufgabe. Wehe denen, die versuchen seinen Kobolden zu schaden. Bei diesen Leuten, das ist Held klar, kann er für nichts garantieren&#8230;</p>
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		<title>Die Katzen&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 23:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vorkommen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jedes mal wenn Held den Nachbarsjungen, der keine Katzen mehr mochte, sah, musste er wieder an diese traurige Geschichte denken. (zur Erinnerung für alle Alzheimergefährdeten http://vorkommen.wordpress.com/2010/04/21/wahnsinnige-liebe) So oft war dieser verletzt worden, dass er alles Vertrauen in die Katzen verloren hatte. Held kann ihn zwar verstehen, findet aber immer noch, dass es viel besser ist [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vorkommen.wordpress.com&amp;blog=11117640&amp;post=99&amp;subd=vorkommen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes mal wenn Held den Nachbarsjungen, der keine Katzen mehr mochte,  sah, musste er wieder an diese traurige Geschichte denken. (zur  Erinnerung für alle Alzheimergefährdeten <a title="Wahnsinnige Liebe" href="http://vorkommen.wordpress.com/2010/04/21/wahnsinnige-liebe/" target="_blank">http://vorkommen.wordpress.com/2010/04/21/wahnsinnige-liebe</a>)  So oft war dieser verletzt worden, dass er alles Vertrauen in die  Katzen verloren hatte. Held kann ihn zwar verstehen, findet aber immer  noch, dass es viel besser ist etwas zu leiden, als nie eine warme Katze  auf dem Bauch liegen zu haben. Held vertraut darauf. Es muss so sein. Es  hatte aber auch Zeiten gegeben, da hatte er sein Vertrauen in diese  wunderbaren Tiere verloren.</p>
<p>Als Held noch ziemlich jung war, fand er an einem lauen Abend eine  Katze, die er nie zuvor gesehen hatte, in seinem Baumhaus liegen. Es war  eine schöne Katze und Held &#8211; der schon einiges an Erfahrung hatte mit  Katzen &#8211; schaffte es schnell dass sie zu ihm kam. Meistens kam sie, wenn  sie Hunger hatte oder gestreichelt werden wollte. Einige Tricks hatte  sich Held von seinem Vater diesbezüglich abgeschaut und auch schon  einiges ausprobieren dürfen. Der junge &#8211; böse Zungen sagen etwas naive &#8211;  Held war sich sicher, er würde diese Katze schon bald mit sich auf die  Couch nehmen können um sich mit ihr einen netten Abend zu machen. Er  liebte es damals sehr mit Katzen Zeit zu verbringen. Überhaupt mit  solchen &#8211; die sich auf seinen Bauch legten. Ein paar Mal hatte er die  zugelaufene Katze auch schon dazu bringen können. Obwohl sie sich  schnell wieder aus dem Staub machte, war Held zuversichtlich gewesen  bald noch mehr von seiner Katze zu haben. Immerhin gab er sich auch  große Mühe sie nicht zu verschrecken.</p>
<p>Eines Tages aber war sie weg. Lange Tage hatte er nach ihr gesucht  und doch nichts gefunden. Sie kam auch nicht zurück, wenn er mit Futter  lockte. Sie war einfach weg. Held musste fürchten sie wäre überfahren  worden und begann sich langsam damit abzufinden. Wie der Zufall so  wollte fand er sie dann doch. Sie lag auf dem Sofa beim Nachbarn am  anderen Ende des Dorfes. Anscheinend schmeckte ihr das Futter dort besser und der Nachbar kümmerte sich auch sehr  rührend um sie. Irgendwie konnte Held sogar verstehen, dass sie dort  geblieben war. Trotzdem brach eine Welt für ihn zusammen. Er hatte sich  so sehr bemüht, alles richtig zu machen. Er hatte sie gut gefüttert und  wenig dafür erwartet. Er hatte es geschafft sie soweit zu zähmen, dass  sie überhaupt ins Haus ging. Und jetzt?! Jetzt lag sie beim Nachbarn auf  der Couch. So eine Sch&#8230;</p>
<p>Held konnte es nicht verstehen. Er fand das furchtbar unfair. Er  hatte sich die Arbeit gemacht und ein anderer hatte die Früchte der  Arbeit geerntet. Er hatte der Katze Sicherheit geboten, sie umsorgt und  doch war sie weg gegangen. Wie konnte das sein? Alle seine Schulfreunde  sagten ihm, er solle doch die blöde Katze vergessen. Wäre doch sowieso  nur eine Streunerin, wahrscheinlich würde sie auch dort bald abhauen,  Flöhe kriegen und irgendwann schon einsehen wie blöd sie war. Vielleicht  vorher noch draufgehen. Natürlich würde die Katze nichts einsehen.  Katzen denken ja nicht so weit. Verlassen sich nur auf ihre Instinkte.  Aber Kinder geben halt auch Tieren gerne menschliche Züge. Außerdem war  Held ganz egal, was mit der Katze passierte. Die Ungerechtigkeit machte  ihn traurig. Wie ungerecht die Welt war, dass er sie gefüttert und  gezähmt hatte und einzig ein paar Minuten warmen Bauch bekam aber beim  Nachbarn, der sie blos gefüttert hatte, war sie die feinste Stubenkatze  geworden. Wie konnte das nur zugehen&#8230;</p>
<p>Der junge Held war ziemlich deprimiert. Er hatte das Vertrauen  verloren. In die Katzen. Ja. Aber vielmehr in die Welt. Traurig  verbrachte er viel Zeit alleine und lammentierte oft stundenlang herum.  Irgendwann kam sein Vater auf ihn zu, sah in fest an und fragte: &#8222;Was  willst du jetzt tun? Sauer werden wie Milch in der Sonne?&#8220; Held schrie  ihn an: &#8222;Lass mich in Ruhe!!! Das ist UNFAIR!!! unfair, unfair, unfair  und überhaupt die blöde Katze, die checkt das nicht einmal. Scheiß Welt!  Scheiß Katzen! Bäh!&#8220; Längst hatte er Tränen in den Augen. Sein Vater  hielt ihn fest. Lange. So lange bis er zu toben aufgehört hatte. &#8222;Hab  Vertrauen&#8220;, sagte er in beruhigendem Ton, &#8222;und wenn du alles verfluchst  wird die Katze auch nicht wieder kommen. Wahrscheinlich auch keine  andere mehr. Aber viel wichtiger mein Sohn&#8230;&#8220; eine lange Pause folgte  &#8222;&#8230;ich würde dich nicht mehr lachen sehen. Und das könnte ich nicht  ertragen.&#8220;</p>
<p>Gerade noch wollte der Held wieder wegtrampeln, weil er so gefrustet  war und nicht hören konnte, dass es nichts bringt pessimistisch und  misstrauisch zu sein. Das hatte er lange kapiert. Ändern konnte das nur  wenig. Im letzten Moment, kurz bevor er wegschreien konnte, hatte Held  aber doch noch gemerkt was sein Vater weiter gesagt hatte. Er solle  nicht nur Vertrauen haben weil es nichts bringt es nicht zu haben. Er  sollte es haben, weil es seinen Vater stolz machte, ihn so zu sehen. Er  sollte es haben, weil andere Mitleid hatten. Er sollte es haben, weil  andere es ihm genauso wünschten wie er sich selbst. Held war verwirrt.  Seinem Vater war egal was die Katze tat, ob es Gründe dafür gab und ob  sie es jemals bereuen würde. Alles egal. Für ihn zählte einzig, dass es  seinem kleinen Helden gut ging.</p>
<p>Nach einigen Wochen fing Held wieder an Katzen zu streicheln. Viele  Katzen hatte er noch gehabt. Scheue, Wilde, Kratzende, Zahme und auch  ein paar die all das vereinten. So manche tat ihm noch unrecht. Doch das  Vertrauen konnte ihm keine mehr nehmen. Egal was die Katzen taten. In  seiner Welt glaubte man an das Gute und hoffte darauf, dass die anderen  das auch taten. Hier hielt man zusammen und benutzte andere nicht zu  seinem Vorteil. So etwas tun nur zu egoistische Katzen. Und zum Glück  sind die eine Ausnahme. Der Großteil der Katzen wusste Helds Fürsorge zu  schätzen und dankte es ihm an so manchem gemütlichen, schnurrenden  Abenden. Sie dankten es auch indem sie immer wieder zurückkamen. Jene  die nicht wieder kamen, starben aus Hunger oder durch Seuchen, taten  möglicherweise noch anderen Kindern weh und/oder fanden anderswo ihr  Glück. Hätten nicht möglicherweise andere Kinder so wie er darunter  gelitten. Held wäre egal gewesen, was diese Katzen machen.</p>
<p>Lange war Held in der Erinnerung versunken. Schließlich war er sogar  eingeschlafen und träumte von den schönen Momenten mit den guten Katzen  die gekommen waren. Als er aufwachte sah er eine von ihnen bei sich  liegen und dachte: &#8222;Hoffentlich schert sich auch jemand so um die  Gefühle des Nachbarsohns. Danke Papa!&#8220;</p>
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